Finanzielle Bildung verbessern

27. Mai 2020 Finanzielle Bildung
Finanzielle Bildung

Geld spielt in unserem Leben eine sehr wichtige Rolle. Die finanzielle Bildung ist die Grundlage, um die finanziellen Herausforderungen des Alltags meistern zu können. Nur wer über die erforderlichen Fähigkeiten und das Wissen verfügt, um vorteilhafte Finanzentscheidungen zu treffen, kann Erfolg im wirtschaftlichen Leben haben. 

Finanzielle Bildung verbessern – finanzielle Bildung wirkt

Viele sparen viel zu wenig für die Altersversorgung, die Geldanlagen sind unzureichend diversifiziert und renditeschwach. Darüber hinaus gelten rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland verschuldet. Sehr viele davon sind auch hoch verschuldet, da sie oft das Girokonto überziehen. Bereits viele Jugendliche entscheiden sich für viel zu teure Handy-Verträge. Problematisches Finanzverhalten gibt es hinreichend und entsprechend groß sind die Anstrengungen in der Finanzbildung

Welche weitreichenden Auswirkungen hat eine unzureichende finanzielle Bildung?

Wenn man die Menschen fragt, was sie mit ihrem Geld gemacht haben, bekommt man in den meisten Fällen nur ein Schulterzucken, da sie nie gelernt haben, wie man mit Geld richtig umgeht. 

Viel zu viele Menschen nehmen sich einen Kredit auf, für Sachen, die sie in Wirklichkeit nicht brauchen. Sie verschulden sich immer wieder und hoffen, dass sie aus den Schulden rauskommen. Doch die Spirale geht immer weiter nach unten. Sie nuten Kreditkarten, da sie die Sachen nicht sofort bezahlen müssen, vergessen aber in diesem Moment, dass es spätestens nach einem Monat so weit ist und sie den Betrag zahlen müssen. Die unzureichende finanzielle Bildung sorgt dafür, dass sie sich nicht mit dem Thema beschäftigen, Verantwortung für ihr finanzielles Handeln übernehmen, fundierte Entscheidung treffen, Geld sparen/investieren oder sich keine Rücklagen bilden können. Da sie nie finanzielle Verantwortung für das Leben übernehmen, sind sie der Meinung, dass der Stadt für ihr Leben pflichtig ist. Das bedeutet, dass die staatlichen Sicherungssysteme zum Teil dauerhaft beansprucht werden, da das Bestreben nicht da ist, die finanziellen Aspekte des Lebens eigenverantwortlich zu regeln. 

Die finanzielle Struktur

Im ersten Schritt muss ein Überblick über die Finanzen geschaffen werden. Also sollte man sich Klarheit verschaffen, was man im Monat für Einnahmen hat und welche Ausgaben im Monat anfallen. Im zweiten Schritt muss man sich Gedanken machen, wie viel Geld im Monat variabel ausgegeben werden. Das ist eine am Anfang zwar nur eine Schätzung, doch im Laufe des Monats müssen die Ausgaben aufgezeichnet werden. Danach wird der geschätzte Betrag mit den tatsächlichen Ausgaben verglichen. Die richtige Einschätzung kann dabei helfen, über die nächsten Schritte nachzudenken, da man nun weiß, wo man aus finanzieller Sicht steht.

Finanzielle Bildung verbessern – Ausgaben sind Investitionen

Ausgaben, welche im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung stehen, sind Investitionen in die persönlichen Kompetenzen und der persönlichen Weiterentwicklung. Hierzu gehören unter anderem Seminare, Workshops und Einzelcoachings.

Das Vermögen

Hier muss man sich selbst die Frage stellen, ob man daran gearbeitet hat, ein Vermögen aufzubauen. Wenn ja, wie dieses Vermögen aussieht und welche bestimmte Sache oder welche Strategie verfolgt wird. Ein Vermögen aufzubauen ist sehr wichtig, wenn es um die finanziellen Entscheidungen geht. Wer auf lange Sicht ein Vermögen aufbauen möchte, ist es wichtig, sich im ersten Schritt mit den Grundlagen zu beschäftigen.

Im ersten Schritt sollte man sich die Frage nach dem Warum machen. Es ist besonders wichtig, da ein starkes Warum sich durch schwierige Zeiten trägt. Im zweiten Schritt ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Faktoren bei den Geldanlagen für erfüllt werden sollen. Wie sieht es um die Sicherheit der Anlage aus und wie hoch ist die Verzinsung? Im dritten Schritt sollte man sich darüber informieren, was die richtige Struktur der Anlagen ist. Hierzu gehören verschiedene Anlagenklassen, zum Beispiel Renten, Immobilien und Aktien. Eine weitere wichtige Frage ist, wo man sein Geld anlegen möchte und welche unterschiedlichen Länderchancen man nutzen möchte. Im letzten Schritt legt man fest, wie das Vermögen aufgeteilt werden soll. Welchen Anteil sollen die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten haben. Eine wichtige Regel ist hier: Man sollte nicht nur eine Blume pflügen, sondern einen bunten Blumenstrauß machen. 

Als Unterrichtsfach

Im Sozial- und Wirtschaftskundeunterricht lernen die Schüler zwar etwas über Inflation und Kaufkraft, aber der Bezug zur Realität bliebt auf der Strecke. Trotz der Bedeutsamkeit finanzieller Grundbildung wird diese in den Schulen viel zu wenig gefördert. Dabei werden die jungen Menschen künftig mehr als weniger Themen wie Altersvorsorge und vielschichtigen Finanzprodukten auseinandersetzen müssen.

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